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Sportverein ASC Drei Zinnen Sexten

Der Sportverein ASC Drei Zinnen Sexten besteht seit 60 Jahren. Ein Verein für alle, die sich sportlich betätigen, aber auch Geselligkeit suchen. Durch ständig fördernde Jugendarbeit von talentierten Kindern und Jugendlichen sind einige Sportler wie Patrick Holzer, Roland Stauder, Klaus und Alex Happacher aus Sexten zu Profisportler und zu beachtlichen Erfolgen geführt worden.

ASC Drei Zinnen Sexten Sektion Alpin Ski ASC Drei Zinnen Sexten ASC Drei Zinnen Sexten Sektion Fussball

Die Förderung des Sports in Sexten liegt uns am Herzen. Freude am Spiel, Wettkampf und Geselligkeit erleichtern uns den Alltag und lassen uns die täglichen Sorgen für einen Moment vergessen.

Ziel des Sportvereins ist es die Jugend aus Sexten mit dem Sport durch die Kindheit und Jugend zu führen, den talentiertesten die Möglichkeit zu bieten auch professionelle Sportler zu werden und allen anderen durch viel Spass die Freude an der Bewegung in der freien Natur zu vermitteln.  

 Die Geschichte des Sportclub Drei Zinnen   

In der heutigen Zeit, wo so viele Menschen von Stress und Arbeitsüberlastung geplagt sind, wo Zivilisationskrankheiten bedrohlich zunehmen, ist Freizeit notwendig. Der Anspruch darauf gehört zu den menschlichen Grundrechten. Diese Zeit muss der Mensch ohne Belastung und Druck richtig nutzen, wenn sie zur Erholung werden soll.

Darum wird das Augenmerk zunehmend mehr auf den Breitensport als auf den Spitzensport verlegt. Durch sportliche Betätigung werden die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Körpers gefördert, aber auch Toleranz und Umgang mit dem Nächsten erlernt und Gemeinschaft erlebt. In den letzten Jahren sind viele neue Sportarten geschaffen worden, und die Anzahl der Sportler wächst.

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Auch der Sextner Sportclub ist sich der Bedeutung des Sportes bewusst und möchte in Zukunft dafür werben und sich einsetzen. Die Aufgaben des Sportclubs sind vielfältig und haben als Ziel die Förderung der Jugend und ein gesundes Freizeitverhalten anzubieten. Diese umfangreiche Arbeit kann nur mit vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern funktionieren. 

Zur Zeit hat der Sportclub etwa 150 Mitglieder. Er umfasst die Sektionen: Schi Alpin, Rad, Langlauf, Tennis und Breitensport. Früher waren auch die Sektionen Snowboard und Leichtathletik ein Teil des Sportclubs. Bei den jährlichen Hauptversammlungen werden die anfallenden Probleme besprochen, die Tätigkeitsberichte der einzelnen Sektionen verlesen, Termine für die kommende Saison vorgestellt und Fotos gezeigt. Das Hauptaugenmerk der einzelnen Kategorien gilt der Jugendförderung. Dennoch  hat sich vor allem die Sektion Breitensport etwas für die Erwachsenen einfallen lassen.

SEKTION BREITENSPORT

Seit dem Jahr 2005 gibt es diese Sektion. Gemeinsames Laufen (Lauftreff) oder auch Schwitzen in der Turnhalle (Fit durch den Winter) sind einige Aktivitäten, die angeboten werden. Wieder ins Leben gerufen wurde der Zsigmondylauf. Seit nunmehr 5 Jahren findet der Lauf immer Ende September statt. Er wird als Vereinsrennen im Berglauf gewertet und bildet gemeinsam mit dem MTB-Vereinsrennen eine Dualwertung. Weiters wurde in diesem Jahr (2010) zum 1. Mal der Seelauf ausgetragen.

Erfreulicherweise gibt es in Sexten viele begeisterte Bergläufer. Bereits Mitte der 90er Jahre konnten die Brüder Ludwig und Stefan Tschurtschenthaler bei Bergläufen ins Spitzenfeld laufen. Ludwig gewann unter anderem den Wintertriathlon in Mals, den Südtirol Cup, die Bergläufe von Kaltern, Leifers und Meran. Ebenso belegte er vordere Plätze bei Mountainbikerennen. Bei der Mannschaftswertung im Winter-Triathlon holte er den Weltmeistertitel. Stefan zählte lange zu den besten Bergläufern in Südtirol. So konnte er beim Drei Zinnen Alpinlauf in den Jahren 1999 und 2000 die Plätze 2 und 9 belegen. 2003 und 2007 wurde er auf der Kurzstrecke 2. und 7. Auch seine Schwestern Agnes und Elisabeth schafften bei Bergläufen, aber vor allem bei Crossläufen und Rennen auf der Bahn beachtliche Leistungen. 

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Agnes gehört mittlerweile der Forstwache an und läuft bei internationalen Rennen mit. Auf ihr Konto gehen bereits etliche Italienmeistertitel auf verschieden langen Strecken. Alfred Mair hat in den vergangenen Jahren bei vielen Bergläufen in und außerhalb von Südtirol starke Ergebnisse erzielt. 3x schaffte er den Sprung unter die ersten 10 beim heimischen Drei Zinnen Lauf (1x 8. und 2x 9.) Er gewann den Brixner Blütenlauf, den Pfundralauf, den Brixnerhüttenlauf, und den Bonnahüttenlauf. Beim Wienmarathon 2009 kam er als gesamt 18. ins Ziel (in seiner Kategorie holte er den Sieg); den Münchenmarathon beendete er als gesamt 13. Beim erstmals ausgetragenen Brixen Dolomiten Marathon (über 40km und mehr als 2.000hm) kam er auf den 2. Rang. Auch beim Jungfrau Marathon 2010 in der Schweiz nahm er teil und lief auf den 15. Rang (bei internationaler Beteiligung). Martina Pfeifhofer und Elisabeth Egarter bestritten in den Jahren 2008, 2009 und 2010 den Transalpin Run (Etappen-Rennen über 8 Tage) und konnten 2x den 2. Rang und 1x den 1. Platz in der Gesamtwertung der Damen holen.

SEKTION TENNIS

In den letzten Jahren konnten wieder viele Kids für das Tennis Spielen begeistert werden. An die 40 Kinder trainieren 2x die Woche von Anfang Juni bis Mitte September mit Tennistrainer Andreas Schönegger, der seit Mitte der 80er Jahre Trainer in Sexten ist. Ihm zur Seite stand jahrelang auch Peter Lanzinger, der bei den Kids, wegen seiner witzigen Art, sehr beliebt war. Anfang der 90er Jahre nahmen die ersten Kinder an den VSS-Tennisturnieren teil. Mit Erfolg konnte Astrid Watschinger im Pustertal, aber auch landesweit auf sich aufmerksam machen.

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In den letzten Jahren spielten mehrere junge Sextner erfolgreich bei Turnieren. Hannes Happacher, Lukas Klettenhammer, Jannik Sinner und Fabian Happacher gewannen mehrere VSS-Turniere im Bezirk Pustertal. Lukas wurde im Jahr 2009 sogar Landesmeister und Jannik Vizelandesmeister. Fabian und Jannik trainieren mittlerweile mehrmals in der Woche mit dem TC St. Georgen und nehmen erfolgreich an anderen Tennisturnieren teil. Im Dezember wird alljährlich der Vereinsmeister im Rahmen eines Tennisturniers ermittelt.

SEKTION RAD

Das Fahren mit dem Mountainbike hat in Sexten viele Anhänger. Bereits im Jahr 1985 wurde die Sektion Rad errichtet. Und bereits damals nahmen an die 10 Fahrer regelmäßig an Rennen teil und konnten tolle Leistungen erzielen.

Das Aushängeschild der Mountainbiker in Sexten ist Roland Stauder. Er blickt auf eine einzigartige Karriere zurück. Er wurde mehrfacher Landes- und Regionalmeister, war Sieger des Südtirolcups, Mitglied der Italienischen Nationalmannschaft, bestritt Weltcuprennen und konnte sehr gute Ergebnisse dabei erzielen, er nahm an Weltmeisterschaften teil, 2001 gewann der die Transalp Challenge, 2003 gewann er den UCI World Series Marathon – den Gesamtweltcup auf der Langstrecke, 2003 war er der Gewinner der Crocodile Trophy in Australien, 2004 Gewinner des Red Bull Giants of Rio in Brasillien, ebenfalls 2004 wurde er Vizeeuropameister, 2005 wurde er Red Bull Cape Town Man (Südafrika), 2006 Gesamtdritter beim UCI Worlcup Marathon, er gewann 7x den Dolomitenman in Lienz, weiters gewann er den Ötzi Alpin Marathon – Staffette, den Fränkischen Schweiz Marathon, wurde Glocknerkönig, gewann den Tegernsee Marathon, den Cactus Cup (Japan), 2008 belegte er den 10. Gesamtrang beim UCI Worldcup Marathon, usw. Die Liste ist unendlich lang und wir haben nur einige wenige Topresultate von Roland aufgezählt. Er hat unglaubliches geleistet und ist trotz seiner Erfolge immer derselbe geblieben. Ganz Sexten ist stolz auf ihn und würdigt seine Leistungen!!!!!!!!!! Bravo Roland!!!!

ASC Drei Zinnen Sexten ASC Drei Zinnen Sexten ASC Drei Zinnen Sexten

Am Ende seiner Karriere hat er noch ein tolles Projekt in Angriff genommen. Mit einem kleinen Team fuhr er nach Südamerika um sich einen Traum zu erfüllen und einen Rekordversuch zu unternehmen. An 1 Tag vom Meer aus startend den Aconcagua (6.962m) in den argentischen Anden mit dem Moutainbike (soweit es ging) zu erreichen. Nach monatelanger Vorbereitung scheiterte das Vorhaben knapp unterhalb des Gipfels auf 6.100m. Die Wetterbedingungen und das Wissen es nicht mehr vor der Dunkelheit zu schaffen, machten einen sicheren Abstieg vom Gipfel unmöglich. Er hat den Gipfel zwar nicht erreicht, ist aber um eine unvergessliche Erfahrung reicher.

Ein weiteres Projekt von Roland ist der Stoneman. Eine Radtour inmitten der Dolomiten, die an 1, 2 oder an 3 Tagen bewältigt werden kann. Den Bikern sollte es dabei nicht um Leistung und Technik gehen, sondern vielmehr um das Naturerlebnis.

Im Jahre 1998 wurde Thomas Pfeifhofer in Antholz Italienmeister in der Altersklasse der 14jährigen.

Die Sektion Rad organisiert seit einigen Jahren mit Erfolg ein Radltraining für Kinder. Dieses beginnt bereits Mitte Mai und dauert bis Ende September. Gefahren wird 1x die Woche. Einzelne Kinder nehmen auch wieder an Fahrradrennen teil. So konnte Moritz Happacher im Jahr 2009 bei den Landesmeisterschaften aufhorchen lassen.

Seit dem Jahr 2003 unternehmen radbegeisterte Sextner und Freunde von Roland Stauder jährlich eine Fahrradtour. So fuhr man im Jahr 2003 nach Zermatt (CH), 2004 nach Kulmbach (D), 2005 nach Zadar (CRO), 2006 in di Toskana nach Castiglione della Pescaia, 2007 nach Münster (D), 2008 machte man ein Südtiroltour, 2009 fuhr man über mehrere Pässe nach Ferlach in Österreich und 2010 nach Berlin (D). Ausgangspunkt der Touren ist immer Sexten. Begleitet werden die Fahrradfahrer von einem oder mehreren Kleinbussen.

SEKTION SKI ALPIN

Der überwiegende Teil der Mitglieder sind Skifahrer und die Förderung beschäftigt sich mit der Ausbildung der Jugendlichen im Skifahren. Die Sextner haben in dieser Disziplin seit jeher beachtliche Erfolge erzielt. Alle Kinder bis zur 5. Klasse Volksschule, trainieren in Sexten unter dem Sportclub. Bis zum Jahr 2007 wurden sportliche Jugendliche der Gruppen Anwärter und Junioren, also ab dem 11. Lebensjahr, im Trainingszentrum Hochpustertal zusammengefasst und betreut. So trainierten Jugendliche aus dem gesamten Hochpustertal gemeinsam, meistens in Innichen aber auch in Toblach und Sexten. Im Jahr 2008 holte man die Sextner aus organisatorischen Gründen wieder zurück und trainierte sie auf Sextner Pisten. So blieb es auch in den darauffolgenden 3 Jahren. Lediglich startet man jetzt wieder unter dem Skizentrum Sextner Dolomiten, d.h. alle Jugendlichen (ab 11) aus dem Hochpustertal unter einem Verein, trainieren aber in ihren Heimatorten.

Wie bereits erwähnt, werden die Jüngeren seit jeher in Sexten betreut und werden durch spielerische Trainingsübungen allmählich auf den Rennsport vorbereitet. Wir können zur Zeit an die insgesamt 70 Kinder in den verschiedenen Altersklassen trainieren. Bereits im Sommer beginnt das Trockentraining im Freien und später in der Turnhalle. Die Größeren der Grand Prix und Finstral Gruppe absolvieren wenn es die Bedingungen zulassen, ein regelmäßiges Gletschertraining (Mölltaler Gletscher) über den Sommer und Herbst verteilt. Sobald es kälter wird und Kunstschnee hergestellt werden kann, können die Jugendlichen bereits Ende November ihre ersten Schwünge am Kreuzbergpass ziehen. Von da an sind alle Kleinen und größeren Schifahrer zwischen 2, 3 und 4x je 2 Stunden lang auf den Pisten anzutreffen. Während des ganzen Winters beteiligen sich die Rennfahrer an den Wochenenden bei Schirennen in ganz Südtirol und auch darüber hinaus. In den vergangen Jahren wurde auch vermehrt versucht andere Gruppen neben den Rennfahrern anzubieten, d.h. alle Kinder die gerne Ski fahren aber nicht an Rennen teilnehmen wollen, haben nun die Möglichkeit ein- oder zweimal in der Woche mit Skilehrern und Trainern die Technik gut zu erlernen und in der Gruppe mit abwechslungsreichen Methoden (Waldwege, Skisafari, Tiefschnee, usw.) Spaß am Skifahren zu haben. Als einziger Sportverein in Südtirol bietet unser Club einen super funktionierenden Abhol- und Nachhausebringdienst an. Die Kinder werden zu Hause mit den Vereinsbussen abgeholt und zum Training gebracht und nach dem Training auch wieder nach Hause gebracht. Dank ehrenamtlicher Busfahrer (Rogger Toni, Stauder Toni, Kirchler Gottfried, Fuchs Friedl, Gatterer Klaus, Stauder Franz und Summerer Andreas (letzten 3 fahren mittlerweile nicht mehr) kann dieser Dienst auch weiterhin angeboten werden.

ASC Drei Zinnen Sexten ASC Drei Zinnen Sexten Sektion Alpin Ski  ASC Drei Zinnen Sexten

Die beachtlichen Erfolge des Sportclubs gehen auf eine gezielte Jugendaufbauarbeit zurück. Mitte der 80er Jahre war Peter Lanzinger 3 Jahre lang mit jungen Sextnern auf den Pisten unterwegs. Ihm folgten Pfeifhofer Albert und Happacher Klaus. Gemeinsam mit Klaus trainierte dann Bergmann Alois die VSS-Gruppe. Südtirolweit und auch bei den Italienmeisterschaften konnten ihre Kids aufhorchen lassen. So konnten Martina Pfeifhofer, Sabine Happacher, Astrid Watschinger und Elisabeth Egarter zwischen den Jahren 89 und 93 jeweils den Italienmeistertitel  beim Gran Premio Giovanissimi holen. Im Jahr 2009 konnte auch Sinner Jannik den Gran Premio gewinnen und kürte sich zum Italienmeister. In der selben Kategorie wurde Moritz Happacher 4.  Italienweit belegte der Club bei diesem Rennen im Jahr 1990 den hervorragenden 2. Rang (italienweit!). Ab dem Jahr 1993 übernahm Greti Rogger für 5 Jahre die Vss-Gruppe. Ihr folgte Amhof Robert, der diese Gruppe bis zum jetzigen Zeitpunkt leitet. - mittlerweile gemeinsam mit Elisabeth Egarter. Jahrelang an der Seite von Robert war auch Heinz Holzer der seine Tips gerne an die Jugend weitergab.

Mitte der 70er Jahre erzielte Klaus Happacher beachtliche Ergebnisse bei Abfahrtsrennen in Südtirol und in Italien. Er wurde in die italienische Nationalmannschaft einberufen und war 2 Jahre lang im Weltcup unterwegs. Sein bestes Ergebnis war ein 8. Platz bei der Abfahrt in Schladming 1978. Auch nach seiner Karriere bestritt er weiterhin erfolgreich Skirennen. Bei den Seniorencups waren er und weitere starke Sextner in ganz Südtirol gefürchtet. 1996 kehrte er aus Schweden mit dem Vizeweltmeistertitel der Skilehrer zurück. Weiters erreichte er bei den Europameisterschaften der Tiefschneefahrer gemeinsam mit Marlies Innerkofler den 2. Platz. Ebenso nahmen sie dann an den Weltmeisterschaften im Kanada teil und belegten dort den 7. Rang.

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Ernst Pfeifhofer ist seit Anfang der 80er Jahre erfolgreich als Trainer tätig gewesen. Beim Trainingszentrum Hochpustertal brachte er Athleten wie Holzer Patrick und Sulzenbacher Kurt bis an die Weltspitze. Zahlreiche andere Athleten schafften durch ihn den Sprung in den südtiroler Landeskader und in die italienische Nationalmannschaft. Mitte der 90er Jahre wurde er Trainer bei den Damen des südtiroler Landeskaders und trainierte dort unter anderem Karen Putzer, Silke Bachmann, Denise Karbon, Nicole Gius und Lucia Recchia um nur einige zu nennen. Seine Fachkenntnisse blieben nicht ungesehen und so wurde er bald auch Trainer in der Nationalmannschaft bei den Herren. Seine vorletzte Trainerstation brachte ihn nach Tarvis in die Sportschule . Dann trieb es ihn  wieder nach Hause und dort betreute er noch einige Jahre die Finstral Gruppe.

Auch Alfred und Luis Prenn konnten sich in Südtirol bei Skirennen in Szene setzen. Beide waren im Jahr 1981 Mitglieder der Militärsportgruppe und nahmen an vielen Italienpokalrennen teil. Luis war in den darauffolgenden Jahren Im Profizirkus unterwegs und fuhr dort Rennen in aller Welt (bis 1984). Dann begann seine Trainerkarriere: von 84-92 war er Trainer der italienischen Nationalmannschaft (er arbeitet sich von der C- über die B- bis zur -A Mannschaft hinauf), in der darauffolgenden Saison war er 1 Jahr lang Trainer bei den Spanischen Herren.

Ab der Saison 93/94 betreute er die Deutsche Nationalmannschaft der Herren. Im Jahr 98 kehrte er schließlich nach Italien zurück und feierte dort mit den Damen tolle Erfolge. 1 Jahr betreute er auch nochmal die italienischen Herren bis er nach Schweden übersiedelte und bis heute die Herren in den schnellen Disziplinen trainiert. Alfred hingegen war viele Jahr lang Skischulleiter in der Sextner Skischule.

Die Zwillinge Marlies und Ulrike Innerkofler waren in Südtirol in ihrer Altersklasse das Maß aller Dinge. So holte Marlies 3x den Landesmeistertitel (DH, SG, RTL), 2x den Vizelandesmeistertitel und 3x Bronze. Ulli wurde 1x Landesmeisterin (SG) und 2x Vizelandesmeisterin (SG,SL). Von 1986 - 1989 gehörten sie beide dem Südtiroler Landeskader an. Auch am Topolino Rennen (der inoffiziellen WM der Schüler) nahmen sie 1987 teil. Im Jahr 1989 wurden beide in die italienische C- Nationalmannschaft einberufen und nahmen erfolgreich an FIS und Europacuprennen teil. Ulli schaffte 5x den Sprung unter die ersten 10 bei FIS-Rennen, Marlies 7x. Bei Italienmeisterschaften holten sie zwischen 87-89 beide 1x Silber und Ulli noch 2x Bronze.

Nach ihrer "Rennkarriere" nahm Mallo gemeinsam mit  Klaus Happacher bei der Tiefschnee EM 94 und 95 in St. Anton teil und schafften die Plätze 14 und 2. Mit dem 2. Platz qualifizierten sie sich für die WM in Kanada und erreichten dort den super 7. Rang.  Im selben Jahr konnte sie bei den Skilehrer Weltmeisterschaften in Schweden den Weltmeistertitel im Riesentorlauf holen und in den Bewerben Syncro-Team und Kombi-Team jeweils den 2. Platz.  Die Zwillinge sind heute beide Skilehrerinnen in der Skischule Sexten/Moos.

ASC Drei Zinnen Sexten ASC Drei Zinnen Sexten Patrick Holzer ASC Drei Zinnen Sexten

Patrick Holzer gehörte schon als Kind dem Sextner Sportclub an und gewann verschiedene Rennen in der Provinz und auf nationaler Ebene. Vor allem in den Disziplinen Riesentorlauf und Super G erbrachte er beste Leistungen. Bei vielen nationalen Kinderrennen konnte er sich beweisen. Auch bei internationalen Rennen wie dem Topolinorennen ging er an den Start. Bereits mit 17 Jahren wurde er in die Nationalmannschaft geholt und blieb dort bis 2003. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 1987 und 1989 belegte er jeweils den 6. Rang. Im Europacup erzielte er sehr gute Ergebnisse und so wurde er in der Saison 1989/90 4. in der Super G Gesamtwertung. Sein 1. Weltcupeinsatz erfolgte 1990. Weltcuppunkte sammelte er erstmals am 1. März 1991 beim Riesentorlauf in Lillehammer mit einem 5. Rang. 2 Wochen später folgte beim Super G von Lake Louise der 1. Podestplatz; er wurde 2. . Die Saison 1990/91 beendete er an der 7. Stelle der Super G Gesamtwertung. Am 12. Januar 1992 gelang ihm der 1. Weltcupsieg auf der Kandahar Piste in Garmisch Partenkirchen. Aufgrund von Verletzungen konnte Patrick diese Leistungen in den folgenden Jahren nicht bestätigen.1993 und 1994 konnte er sich kein einziges Mal in den Punkterängen klassieren und kam deshalb häufig im Europacup zum Einsatz. In den Saisonen 1993/94 und 1994/95 kam er im Europacup in der Super G Gesamtwertung auf die Ränge 6 und 5. Erst ab der Saison 1996/97 kam er wieder in die Weltspitze zurück und konnte mit guten Ergebnissen im Weltcup aufhorchen lassen. In der Saison 1998/99 beendete er die Riesentorlauf Gesamtwertung auf dem hervorragenden 8. Platz. Am 5. Januar 1999 gewann er den Riesentorlauf von Kranjska Gora. 2 Wochen zuvor belegte er beim RS von Alta Badia vor heimischen Publikum den 2. Platz. Patrick nahm 3x an olympischen Spielen teil, konnte sich aber nie klassieren. Sein bestes Ergebnis bei Weltmeisterschaften war ein 6. Platz beim RS in Vail 1999. Wehmütig erinnern wir uns zurück: Ein grober Schnitzer entriss ihm eine sichere Medailie. Insgesamt erzielte er 16 Top ten Platzierungen im Weltcup(13 im RS und 3 im SG) Weiters wurde er mehrfacher Italienmeister und gewann an die 15 FIS Rennen. Am 29. März 2003 erklärte er seinen Rücktritt vom Skisport. Seither war er Trainer in der Nationalmannschaft und seit 2006 ist er Skilehrer und Trainer in Sexten. Danke Patrick!!!! Wir haben gerne mit Dir mitgefiebert und sind stolz auf Dich!!!! 

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Ein weiterer Sextner der im Weltcup Rennen absolvierte ist Alex Happacher. Er war Mitglied des südtiroler Landeskaders und schaffte durch sehr gute Leistungen bei FIS Rennen und den Italienmeisterschaften den Sprung in die C-Nationalmannschaft, später in die B-Mannschaft. Durch Verletzungen wurde auch sein Talent immer wieder gebremst. Die schweren Knieverletzungen zwangen ihn zu einem vorzeitigen Karriereende. Alex gewann insgesamt 10 FIS Rennen und war 20x unter den Top 3. 1998 nahm er an der Junioren WM in Megeve (FRA) teil und konnte in den Disziplinen Slalom und SG die Plätze 14 und 24 erzielen. Im Europacup schaffte er es 3x in die Top 10 (2007 Sella Nevea SG Rang 3, 2007 Reinswald Super Kombination Rang 11, 2008 Tignes SG Rang 8). Sein 1. Weltcuprennen fuhr er am 14.12.2006 in Gröden. Auf Anhieb wurde er im SG 30. und holte seinen 1. Weltcuppunkt. 1 Woche später belegte er im Weltcup SG von Hinterstoder sogar den 27. Platz. 1 Jahr später gelang ihn in Gröden beim SG erneut der 30. Platz. Das beste Ergebnis im Weltcup erzielte er bei der Super Kombination in Wengen im Jahr 2008. Er belegte den 22. Endrang. Ebenfalls im Jahr 2008 war er bei den Weltcuprennen in Kitzbühel am Start. Auf einer der schwersten Strecken im Weltcup, der Streif, belegte er im SG den 35. Platz.

Seit dem Winter 2009 trainiert er gemeinsam mit Patrick Holzer die Grand Prix Gruppe in Sexten und im kommenden Winter 2010/2011 die Finstral Gruppe (bestreiten die Finstral Serie FIS Rennen).

Bis in den Südtiroler Landeskader schafften es auch Martina Pfeifhofer, Elisabeth Egarter und Armin Holzer.

DIE GRÜNDUNG EINES SPORTVEREINS

Der in der Anfangsphase stehende Winterfremdenverkehr erforderte die Ausbildung von Skifahrern, die später als Skilehrer dienen sollten. Dazu wurde am 21. September 1952 der Wintersportverein gegründet im Beisein des Bürgermeisters Dr. Peter Pfeifhofer, des Pfarrers Josef Obergasser und weiterer 74 Sextner. Wenn man die Liste der 74 Gründungsmitglieder durchgeht, findet man viele Jugendliche, aber auch zahlreiche Sextner, die nie mit einem Brettl auf dem Schnee gerutscht waren. Das Ziel war die skifahrende Jugend in einem Verein zusammenzuschließen, um sie intensiver zu fördern. Der Sitz war im Gasthof Post und die Leitung hatte ein Ausschuß aus vier Personen mit einem Präsidenten, der 1 Jahr im Amt war. Der Mitgliedsbeitrag betrug 400 Lire. Über die Anfänge des Vereins fehlen leider die Unterlagen.

ASC Drei Zinnen Sexten ASC Drei Zinnen Sexten ASC Drei Zinnen Sexten

Mit der Errichtung alpiner Aufstiegsanlagen begann die verstärkte Förderung des alpinen Skisportes. Anfangs der 50er Jahre wurde der Schlepplift am Kristlerhang aufgestellt und im Jahre 1956 ein weiterer Lift am Kreuzbergpass eröffnet. Dort waren an den Wochenenden die schon mit Schneewalzen präparierten Pisten stark überlaufen. Im Tal hingegen wurden die Skipisten an der Brugger Leite, im Mahrhof und an der Bergsteiger Leite getreten. Die Skilehrer Kurt und Hans Sprenger aus Lienz erteilten in den ersten Jahren den Kindern und Jugendlichen aus Sexten, vorwiegend Buben, die ersten Anweisungen. Mit einfachster Ausrüstung wurden zum Wochenende die besten Skifahrer, meistens nur ein Dutzend, trainiert, um am Sonntag an einem Rennen teilnehmen zu können. Während eines Winters wurden mehrere Skirennen im Pustertal mit Teilnehmern beschickt. Die gesamten Spesen wurden noch vom Rennläufer selbst bestritten. Mit finanzieller Unterstützung durch einige sportbegeisterte Sextner wurden die besten Rennfahrer mit einheitlichen Vereinspullovern eingekleidet. Auch im Langlauf trainierten einige Sextner Jugendliche und erzielten bei verschiedenen Rennen beachtliche Erfolge. In Sexten wurden jedes Jahr mehrere Rennen im Alpinski sowie im Langlauf abgehalten. In dieser ersten Aufbauphase wurde nicht nur lobenswerte Jugendförderungsarbeit geleistet sondern gleichzeitig die Voraussetzung für die Skischule geschaffen, in denen mehrere Sextner während des Winters Arbeit fanden. Dabei soll die Bedeutung für die Entwicklung des Wintertourismus in Sexten nicht unterschätzt werden. Aus den Reihen der alpinen Rennfahrer kommen heute noch die meisten Skilehrer.

ANFÄNGE DES RENNSPORTES

Nach der Errichtung der VSS-Gruppe und des Trainingszentrums Hochpustertal konnten Rennläufer durch regelmäßiges, gezieltes Training nach vorgegebenen Richtlininien gefördert werden. Die Kinder bekundeten mehr und mehr Interesse und auch die Eltern waren zur Mitarbeit bereit, indem sie die Jugendlichen zu den Rennen begleiteten. An den Aufstiegsanlagen wurden den Rennläufern Ermäßigungen erteilt. Auf der Rotwand, am Kreuzbergpaß und am Helm wurden Pisten von der FIS für Skirennen homologiert. Sextner Jugendliche wurden zu vielen bedeutenden Rennen, auch internationalen Veranstaltungen, geschickt.

Durch regelmäßige Beiträge des Landes, der Gemeinde, der Raika Sexten und des Verbandes Superski Dolomiti konnten den Rennläufern Vereinspullover und Skianzüge gekauft werden und das entsprechende Rennmaterial wie auch Funkgeräte und Lautsprecheranlage zur Organisation von Wettkämpfen angekauft werden. Außer diesen Institutionen gebührt auch den Verwaltern der Aufstiegsanlagen ein aufrichtiger Dank für die reichliche Unterstützung und das Entgegenkommen in jeder Hinsicht. Dabei soll nicht vergessen werden, dass auch der Verein selbst versucht seine Kasse aufzufüllen durch die Organisation von Preiswatten, Sportbällen, Zeltfesten und die schon traditionelle Lottoaktion, die sich besonderer Beliebtheit erfreut. Bei der Abwicklung von Veranstaltungen besteht eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Schischule.

Besonders hilfreich für den Rennsport erwies sich der Ankauf eines Kleinbusses zum Transport der Rennläufer zu den Trainingsübungen als auch zu den Rennen. Mittlerweile verfügt der Verein über 3 Kleinbusse, die im Winter tagtäglich alle im Einsatz sind. Vorher waren es vorwiegend die Eltern der Sportler als auch freiwillige, die diesen Dienst uneigennützig leisteten. Durch die konsequente Vereinsarbeit steht der Sportclub im Bereich der Jugendförderung im Alpinen Skifahren ganz vorne in Südtirol. Ein Dank hierbei gilt all den Trainern, die sich um die Jugend bemüht haben und weiterhin bemühen.

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